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Geringere Kosten dank Baurecht

Unser aktuelles Projekt, die Vorsorgewohnungen in der Jägerstraße 58, 1200 Wien, sind das beste Beispiel dafür, dass das Baurechtswohnungseigentum sowohl bei Käufer zur Eigennutzung als auch bei jenen, die eine Investition zu Vorsorgezwecken tätigen, immer beliebter wird. In allen Großstädten wie London, Moskau oder New York ist das Baurecht schon längst zu einem üblichen Rechtsinstitut geworden.

Der Grund dafür ist simpel: Der seit 2008 feststellbare Preisanstieg im Grundstücksbereich Verteuerung von mehr als 20%, mittlerweile liegen die m²-Preise zwischen € 750,- und € 1.000,-) macht es immer schwieriger, den Bedarf nach entsprechenden Wohnungen zu decken – auf Grund der stetig steigenden Bevölkerungsquote sind die neuen Wohnräume aber mehr als nur notwendig. Dazu kommt noch, dass die Reserven der Städte praktisch aufgebraucht sind und die Eigentümer immer seltener bereit dazu sind, sich von ihren Grundstücken zu trennen.

Die Lösung: Baurecht – das dingliche, veräußerliche und vererbliche Recht, auf und unter Bodenfläche eines fremden Grundstücks ein Bauwerk zu haben.  Die Begründung erfolgt durch einen Baurechtsvertrag, welcher mit einer Laufzeit von bis zu 100 Jahren abgeschlossen wird, und eine Eintragung im C-Blatt des Grundbuchs.

Die Vorteile: Als Käufer müssen Sie nur das Bauwerk – das Gebäude – sowie einen Baurechtszins für das Grundstück bezahlen – unabhängig davon, ob Sie das Haus oder die Wohnung selbst nutzen oder zur Vorsorgezwecken angekauft haben. Daraus ergeben sich ein geringer Kaufpreis und geringere Kaufnebenkosten wie Grunderwerbssteuer, Eintragungsgebühren, Kaufvertragserrichtungskosten, Konzeptionsgebühren, etc. Wenn Sie Ihre Immobilie zu Vorsorgezwecken angekauft haben, profitieren Sie als Investor außerdem noch von einer höheren Rendite.  Die Basis für die Abschreibung liegt bei 100%, während diese bei Projekten auf Eigengrund in Wiener Toplagen zumeist nur bis zu maximal 70% reicht.

Mit dem aktuellen Vorsorgewohnungsprojekt in der Jägerstraße 58, 1200 Wien, will der Bauträger dem österreichischen Anlagemarkt neue Impulse setzen. Es wird eine Eigentumswohnanlage auf den Gründen des Augustiner-Chorherrenstifts Klosterneuburg gebaut. Im Regelfall wird das Baurecht nach Ablauf von hundert Jahren verlängert. Der Baurechtsvertrag kann in Absprache mit dem Stift aber auch bereits davor verlängert werden.

Alexander Finster, der Geschäftsführer der Wiener Komfortwohungen GmbH, erklärt, warum das Modell des Baurechts international voll im Trend liegt: „Für den Käufer ergibt sich über das Baurecht ein Kaufpreisvorteil von bis zu € 1.400,– netto je Quadratmeter – dieser Preisvorteil wird eins zu eins an den Klienten weitervergeben. Diese Kostenersparnis kann beispielweise viel sinnvoller in die Ausstattung und in den Komfort des Bauwerks investiert werden.“