Innovative Mitarbeiterpension


 

Direkte Leistungszusage für Angestellte

Unternehmen können DienstnehmerInnen Firmenpensionen zusagen. Das kann bei einem Neueintritt anstelle eines Teils des budgetierten Gehaltes erfolgen, es können aber auch künftige Gehaltserhöhungen oder Bonuszahlungen dafür herangezogen werden. Dadurch werden im Unternehmen Steuern und Lohnnebenkosten gespart. Im Endergebnis ergeben sich deutlich höhere Firmenpensionen für DienstnehmerInnen als bei privat finanzierten Zusatzpensionen aus versteuertem Einkommen – bei gleichem Aufwand für das Unternehmen!

In Zeiten wie diesen, wo staatlichen Pensionen oft nur mehr 50% und weniger des Aktiveinkommens betragen, bekommt die günstige Finanzierung von Zusatzpensionen erhebliche Bedeutung.

 

Welche DienstnehmerInnen können eine Pensionszusage erhalten?

Alle Arbeitnehmer (als Arbeitnehmer gelten gem. § 47 Abs. 1 EStG 1988 natürliche Personen, die Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit beziehen).

 

Welche Hauptvorteile hat das Unternehmen?

  • Gewinnmindernder Aufbau der Pensionsrückstellung.
  • Steuerschonende Alternative zu Gehaltserhöhungen, da keine Lohnnebenkosten bzw. keine Sozialversicherungsbeiträge für den, der Pensionszusage entsprechenden Gehaltsteil, anfallen.
  • Motivierte Leistungsträger mit hoher Unternehmensbindung.
  • Bestandteil eines unternehmerischen Erfolgskonzeptes.

 

Welche Hauptvorteile hat der Pensionsberechtigte?

  • Der, der Pensionszusage äquivalente, Bezugsteil wird abgaben-, steuer- und lohnnebenkostenfrei.
  • Damit gehen die entsprechenden Abgaben- und Einkommensteuerbeträge direkt zu Gunsten des Pensionsberechtigten in das Pensionssystem ein.
  • Aufgeschobene Besteuerung: Steuerlast in der Pension vermutlich geringer als in der Aktivzeit.
  • Weniger Einkommensverlust in der Pension.
  • Gesichertes Pensionskapital auch im Insolvenzfall des Unternehmens durch Pfand- und Verwertungsrechte auf das Wertpapierdepot und die Rückdeckungsversicherung (= Deckungskapital der Pensionszusage).
  • Besondere Schutzbestimmungen im IESG (Insolvenzentgeltsicherungsgesetz) und BPG (Betriebspensionsgesetz)

 

Ein Beispiel:

Vergleichsberechnung: Gehaltszahlung Pensionszusage
Durchschnittl. Netto-Liquiditätsbelastung der Firma: 12.655,53 12.655,53
Bruttobelastung (zuzügl 25% KÖSt): 16.874,00  
Abzügl. Lohnnebenkosten: 1.254,00  
Annahme über HBG 9,5%    
Bruttogehalt p. m. (14-mal jährlich): 1.116,00  
Nettogehalt p. a.: 8.794,00  
Bei Eigenvorsorge über Lebensversicherung
mit Alterspension, Witwen- und BU-Pension
   
Bruttopension: 734,20 1.558,00
Nettopension: ESt-Pflicht nach ca. 15 Jahren 734,00 962,00
Rentensumme nach 20 Jahren
ohne Berücksichtigung einer Wertsicherung:
185.850,00 269.360,00
Mehrertrag: 45%

Berechnungsbasis:

Grenzsteuersatz: 50% bei Gehaltserhöhung; 6% für Sonderzahlungen

Grenzsteuersatz: 43% bei Pensionsauszahlung; 6% für Sonderzahlungen

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