Beitrag vom , verfasst von Redaktion

VKI: Bausparer lahm in jeder Hinsicht

 

Konsumentenschützer bemängeln Kaufkraftverlust beim Bausparen

 

Nach einem aktuellen Vergleich von Bausparangeboten verschiedener Bausparkassen übt der VKI (Verein für Konsumenteninformation) heftige Kritik an den aktuellen Bausparzinsen und kritisiert die mageren Erträge. Man kann zusehen, wie das Ersparte Jahr für Jahr weniger wert wird und selbst mit der staatlichen Prämie kann man nicht gegen den Kaufkraftverlust ansparen, meinen die Konsumentenschützer zu der Tatsache, dass die Nettorendite beim Bausparen (je nach Verzinsung zwischen 0,5% und 0,7%) unter der Inflation (durchschnittlich 0,9%) liegt. 

 

Die geringe Differenz von € 16,- zwischen den Ablaufleistungen des schlechtesten und des besten Bausparvertrages kommen fast ausschließlich nur aufgrund der unterschiedlichen Kontoführungsgebühren zu Stande. Zwei der verglichenen Anbieter verrechnen nun die Gebühren nur noch sechs Mal, anstatt wie bisher sieben Mal.

Damit werden zwar weniger Zinsen gefressen, Experten raten jedoch trotzdem zu Investitionen in Sachwerte wie beispielsweise Immobilien: Sie bieten Mieteinnahmen, steigen selbst im Wert, und werden steuerlich deutlich besser behandelt als Investitionen in Geldwerte.  

 

Quelle: http://www.konsument.at/cs/Satellite?c=MagazinArtikel&cid=318898798473&d=Touch&pagename=Konsument%2FMagazinArtikel%2FDetail