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Rentiert sich die Investition in Immobilien?

Magere Erträge bei Sparprodukten auf der einen und ein boomender Wohnungsmarkt auf der anderen Seite. Ein Investment in Immobilien kann sinnvoll sein.

Galten Vorsorgewohnung und Bauherrenmodell (BHM) noch vor zehn Jahren als Nischenprodukte, haben sie sich nach der Finanzkrise 2008 definitiv als stabiles, sicheres Investment für viele etabliert. Seit 2006 werden stetig steigende Verkaufszahlen verzeichnet.

Trotz der seitens ÖVI, WKÖ und diverser Makler befürchteten Auswirkungen der Steuerreform 2016 auf Immobilieninvestments über steueroptimierte Modelle (welche nicht eingetroffen sind: http://wirtschaftsblatt.at/home/life/immobilien/4911274/Steuerreform-Entwarnung-fur-ImmoAnleger?from=suche.intern.portal ) zeigten sich die  Anleger nicht abgeschreckt.

Neben den steuerlichen Begünstigungen werden für die meisten Bauherrenmodelle aufgrund des Tatbestandes der Sanierung der Objekte, und somit Anhebung der Kategorie der Wohnungen, Förderungen vergeben. Obwohl es in den letzten Jahren Verschlechterungen gab, sind diese für Bauherren weiterhin sehr interessant.

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 Vorteile für Investoren

  • Nur geringer Eigenkapitaleinsatz erforderlich – oder 100% Barbeteiligung ohne Bankfinanzierung
  • Berechtigung zum Vorsteuerabzug durch Unternehmereigenschaft
  • Inflationsschutz durch indexierte Mieteinnahmen
  • Vermietungsgemeinschaft – Risikominimierung durch gemeinsame Vermietung (Mietenpool)
  • Arbeitsfreies, langfristiges Zusatzeinkommen
  • Beschleunigte Abschreibung – 1/15- AFA für Bau- und Baunebenkosten bei gefördertem Neubau
  • Sicherheit durch persönliche Grundbucheintragung
  • Förderung durch das Land
  • Individuelle Finanzierungsgestaltung – Entscheidung über Finanzierungsbedingungen trifft der Investor
  • Professionelles Immobilienmanagement – Verwaltung und Bewirtschaftung durch Fachleute

 

Vorsorgewohnung

Das Hauptargument für Vorsorgewohnungen ist die Sicherheit dank realer Werte. Darüber hinaus sind steuerliche Vorteile und vor allem ein inflationsgeschütztes Zusatzeinkommen aus der Miete in der Pension die Hauptgründe für ein Vorsorgewohnungs-Investment. Und wenn alle Stricke reißen, kann man immer noch selbst in die Wohnung einziehen.Donaupark Tulln9

Die durchschnittliche Vorsorgewohnung ist zwischen 40 und 60 m2 groß und kostet idealerweise 170.000 bis 250.000 Euro. Aufgrund der gestiegenen Grundstückspreise ist es allerdings immer schwieriger, Projekte mit diesen Preisen anzubieten.

Dass sich die Anforderungen an Vorsorgewohnungen seitens der Anleger zuletzt deutlich gesteigert haben, ist nicht verwunderlich. Die Zeiten in denen aus Euro- und sonstigen Ängsten so gut wie alles gekauft wurde, sind vorbei. Und: die Mietrendite alleine reicht vielen nicht mehr. Sie suchen nach dem Wertsteigerungspotential ihrer Immobilie.

 

Fazit: Wenn Sie in eine Immobilie investieren ist gute Beratung durch einen Profi bares Geld wert. Denn je besser die Lage, die Infrastruktur und die Qualität desto höher sind das Wertsteigerungspotential Ihrer Immobilie und die Aussicht auf dauerhafte Vermietung.

 

 

Quellen:

 „Vorsorgewohnungen“ Manz Verlag Wien,  3., Aufl, 2015

Börseexpress

Immobilien Magazin

WirtschaftsBlatt