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Vorsorgen für Sicherheitsfans

Seit Jahren nehmen Immobilien einen fixen Platz in der Vermögensveranlagung ein. „Das Hauptmotiv ist die Sicherheit, die Immobilieninvestments bieten“, erklärt Paul Schaufler, Geschäftsführer der auritas finanzmanagement gmbh. Anders als bei Aktien und Fonds bleiben Immobilien vor Turbulenzen auf den Kapitalmärkten unberührt. „Derzeit kann man mit dem Kauf einer Wohnung im Ballungszentrum wie Wien nicht falsch machen“, ist Andreas Holler Geschäftsführer Property Development Österreich der Buwog AG überzeugt.

Aufgrund der derzeitigen Zinssituation setzen immer mehr Österreicher auf Betongold. Momentan ist mit Geldwerten kaum etwas zu verdienen. Vorsorgewohnungen hingegen versprechen je Lage eine Rendite von zwei bis drei Prozent. Die niedrigen Kreditzinsen machen einen gewissen Fremdanteil an der Finanzierung interessant. Wobei sowohl Schaufler als auch Holler dazu raten, dass die Kreditzinsen von der Miete getragen werden müssen. Bei Vorsorgewohnungen können die Käufer bestimmte steuerliche Vorteile nutzen. Um das jeweils passende Modell zu finden, sollte daher vor dem Kauf ein Steuerberater konsultiert werden.

Die Alternative zu Wohnungen sind Bauherrenmodellen. Dort schließen sich mehrere Investoren zu einer im Grundbuch eingetragenen Miteigentümergemeinschaft oder einer Kommanditgesellschaft zusammen. Diese kauft eine Liegenschaft die meist mit öffentlichen Fördermitteln saniert wird. Am Ende werden die Wohnungen vermietet und die Einnahmen entsprechend der Anteile aufgeteilt. „Das Bauherrenmodell ist steuerlich attraktiver als die Vorsorgewohnung und daher für Besserverdienende besonders interessant“, sagt Schaufler. Die Vorteile liegen in der verkürzten Abschreibungsdauer, die sofortige Absetzbarkeit der Werbungskosten oder die Berechtigung zum Vorsteuerabzug.

Quelle: Werte mit Zukunft